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Saarländische Turnerinnen und Turner überzeugen bei den Deutschen Meisterschaften in Hannover

Drei Deutsche Meistertitel und eine Silbermedaille – starke Bilanz für das Saarland bei den Finals

Bei den diesjährigen Finals in Hannover überzeugten die saarländischen Turnerinnen und Turner mit starken Leistungen auf nationaler Bühne. Mit einer Silbermedaille im Gerätturnen und drei Deutschen Meistertiteln in der Rhythmischen Sportgymnastik unterstrichen die Athletinnen und Athleten eindrucksvoll ihre Leistungsstärke. 

Für das beste Ergebnis im Gerätturnen sorgte Maxim Kovalenko vom TV 1883 Bous. Der 22-Jährige überzeugte bereits im Mehrkampf mit einer konstant starken Leistung und belegte mit 71,934 Punkten einen ausgezeichneten neunten Platz im hochklassig besetzten Teilnehmerfeld. Seinen größten Erfolg feierte er anschließend im Sprungfinale: Mit 13,138 Punkten musste sich Kovalenko lediglich einem Konkurrenten geschlagen geben und gewann verdient die Silbermedaille. Weniger glücklich verlief das Wochenende für seinen Vereinskollegen Moritz Steinmetz. Der Turner war zwar für die Deutschen Meisterschaften qualifiziert und nach Hannover gereist, musste seinen Start jedoch krankheitsbedingt kurzfristig absagen. Marius Püschel vom TV Germania Dillingen komplettierte das saarländische Aufgebot im Gerätturnen und belegte im Mehrkampf mit 64,967 Punkten den 17. Rang. 

Auch in der Rhythmischen Sportgymnastik setzte das Saarland starke Akzente. Anastasia Stroh vom TV St. Wendel zeigte im Mehrkampf eine überzeugende Vorstellung und erreichte mit 21,750 Punkten den 14. Platz. Im anschließenden Keulenfinale steigerte sie sich nochmals und wurde mit 22,9 Punkten hervorragende Siebte. 

Für den sportlichen und zugleich historischen Höhepunkt aus saarländischer Sicht sorgte jedoch das Duo des TV St. Wendel um Anastasia Stroh und Kristina Starykh. Bereits im Duo-Mehrkampf schrieben die beiden Geschichte: Mit einer überzeugenden Leistung sicherten sie sich den ersten Deutschen Meistertitel im Duo-Mehrkampf der Rhythmischen Sportgymnastik. Nach ihrem Goldgewinn im Mehrkampf präsentierten sich Stroh und Starykh auch in den Gerätefinals in herausragender Form. Sowohl im Reifenfinale als auch im Ballfinale ließen sie der Konkurrenz keine Chance. Mit 21,00 Punkten in der Disziplin Reifen und 21,20 Punkten in der Disziplin Ball sicherten sich Stroh und Starykh jeweils souverän den Deutschen Meistertitel und krönten damit ein außergewöhnlich erfolgreiches Wettkampfwochenende.

Mit insgesamt drei Goldmedaillen in der Rhythmischen Sportgymnastik und einer Silbermedaille im Gerätturnen kehren die saarländischen Turnerinnen und Turner von den Deutschen Meisterschaften in Hannover zurück. Die Ergebnisse bestätigen eindrucksvoll die kontinuierlich erfolgreiche Nach-wuchs- und Leistungsarbeit der saarländischen Vereine und unterstreichen deren Wettbewerbsfähigkeit auf höchstem nationalen Niveau.

Andreas Julien, Präsident des Saarländischen Turnerbundes (STB) zeigt sich stolz über die Leistungen der saarländischen Turnerinnen und Turner: „Die Leistungen unserer Athletinnen und Athleten bei den Finals machen uns stolz. Sie zeigen eindrucksvoll, wie viel Leidenschaft, Disziplin und Teamgeist im saarländischen Turnsport stecken. Diese Erfolge sind ein starkes Signal für die Zukunft und zugleich Ansporn, den eingeschlagenen Weg gemeinsam weiterzugehen.“ 

Auch Folke Schmitt, Vizepräsidentin Olympische Sportarten des STB, hebt die nachhaltige Entwicklung hervor: „Unsere Sportlerinnen und Sportler haben mit ihren Auftritten eindrucksvoll bewiesen, dass sich konsequente Nachwuchsarbeit und engagierte Vereinsarbeit auszahlen. Die Finals waren eine großartige Bühne, auf der das Saarland mit starken Leistungen und viel Herzblut überzeugt hat. Darauf wollen wir aufbauen.“ 

Für Christian Weimer, Leistungssportreferent des STB, sind die Ergebnisse zugleich Motivation für die kommenden Aufgaben: „Die Finals haben gezeigt, dass wir auf einem guten Weg sind. Besonders freut mich, mit welcher Entschlossenheit und Leidenschaft unsere Athletinnen und Athleten aufgetre-ten sind. Jetzt gilt es, dieses Potenzial weiterzuentwickeln, mutig den nächsten Schritt zu gehen und gemeinsam die Grundlage für die Erfolge von morgen zu schaffen.“ 

Die Leistungen in Hannover zeigen eindrucksvoll, dass sich Engagement, Kontinuität und Teamarbeit auszahlen – beste Voraussetzungen für weitere Erfolge im saarländischen Turnsport.