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Regionalliga Inklusion startet digitale Inklusionswoche - eine Woche voller Fachwissen und Praxistipps.

Die Corona Pandemie hat den Sportalltag maßgeblich verändert. Der digitale Austausch ist zur neuen Normalität geworden. Vom 03. bis 08. Mai 2021 dreht sich in digitalen Workshops und Fach-Vorträgen eine Woche lang alles um das Thema Inklusion im Kinderturnen. Experten aus ganz Deutschland geben in Online-Formaten Fachwissen und anschauliche Praxistipps für die Turnstunde weiter. Ziel ist es: für Inklusion im Kinderturnen nachhaltig zu sensibilisieren.

Bildquelle: DTB/Christin Herrmann Kinder, Kinderturn-Stiftung

Inklusion in die Turnfamilie zu tragen und diese so zu festigen, so dass sie in der Praxis gelebt und selbstverständlich wird, das hat sich die Regionalliga Inklusion, ein durch die Aktion Mensch Stiftung und Deutsche Kinderturn-Stiftung gefördertes Projekt auf die Fahne geschrieben. Hierfür sollen nachhaltig Netzwerke geschaffen, informiert und motiviert und Trainer beziehungsweise Übungsleiter im Umgang qualifiziert werden. „Ich freue mich den Auftakt der Inklusionswoche bilden zu dürfen, denn gerade in diesen Zeiten ist es wichtig, sich über gute Praxisbeispiele auszutauschen, um so allen Kindern ihr Recht auf Bewegung für eine ganzheitliche gesunde Entwicklung zu ermöglichen“, sagt Kerstin Holze, Vorsitzende der Deutschen Kinderturn-Stiftung.

Die Veranstaltung richtet sich an Übungsleiter, Erzieher, Lehrer, Eltern und Kinder, Funktionäre und Träger von Vereinen, Bildungs- und Betreuungseinrichtungen und alle Interessierten mit und ohne Behinderung.
Inklusionswoche: Best-Practice und Erfahrungsaustausch

In Online-Workshops werden unter anderem Grundlagen zum Thema Behinderung, digitale Barrierefreiheit, chronische Erkrankungen im Kindesalter, Sport und Sprache sowie Tipps im Umgang mit inklusiven Kindergruppen thematisiert. Den Abschluss bildet eine Podiumsdiskussion mit interessanten Menschen aus den unterschiedlichsten Settings. Durch anschauliche Best-Practice Beispiele und den Möglichkeiten des Erfahrungsaustausches soll gezeigt werden, wie Zugänge für Kinder mit Behinderung, mit sozialer Benachteiligung und Migrationshintergrund zum Kinderturnen geschaffen werden können.

Abschluss mit Podiumsdiskussion
Am Samstag, 08. Mai um 14:30 Uhr wird die erste digitale Inklusionswoche in einer rund 1½-stündigen Podiumsdiskussion ihren Abschluss finden. Die Moderation übernimmt Rainer Schmidt, der in gewohnter kabarettistischer und dennoch ernsthafter Manier Themen, wie die Grenzen und die Notwendigkeit von Inklusion sowie die Gründe für den Ansatz im Kindesalter zu beginnen, beleuchten wird. Jürgen Dusel, Beauftragter der Bundesregierung für Belange von Menschen mit Behinderung, Dr. Martin Sowa von der TSG Reutlingen inklusiv, Wiebke Glischinski, Vorsitzende der Deutschen Turnerjugend, Lars Pickardt, Geschäftsführer des Behinderten Sportverbandes Mecklenburg-Vorpommern und Bernd Fiedler, Vereinssportler sowie eine Vertretung von Special Olympics Deutschland werden sich den Fragen von Rainer Schmidt stellen.

„Sport ist so vielfältig wie unsere Gesellschaft. Genau deshalb ist der Sport ideal geeignet, um auch das Thema Inklusion in die Breite zu tragen. Das bedeutet speziell im Kinderturnen, auch für Kinder mit Behinderung, sozialer Benachteiligung und Migrationshintergrund Wege zur aktiven Teilnahme zu schaffen. Wir als Inklusionscoaches engagieren uns, um dieses Verständnis aktiv voranzutreiben und dafür zu sensibilisieren. Wie starte ich Inklusion in meiner Sportgruppe? Wie wird aus meinem Sportangebot eine Bewegungsstunde für Alle? Wir möchten Inklusion im Kinderturnen fördern, etablieren und beim Aufbau sowie bei Fragen unterstützen. Die Inklusionswoche gibt dem Thema die Aufmerksamkeit, die es verdient“, so die Inklusionscoaches im Projekt Regionalliga Inklusion‘.