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Ehrungen: Margit Scherer erhält Bundesverdienstmedaille

Margit Scherer vom TV Losheihm wurde am 14. November 2019 von Staatssekretär Christian Seel mit der Verdienstmedaille der Bundesrepublik Deutschland ausgezeichnet. Die Saarländerin aus Losheim am See wurdefür ihr langjähriges ehrenamtliches Engagement geehrt.

Foto: Ministerium

Margit Scherer war maßgeblich verantwortlich für den Aufbau der Kinder- und Jugendabteilung beim Turnverein Losheim. So zählt es zu ihren Verdiensten, dass viele Mädchen und Jungen nach der Zeit im Kinderturnen dem Verein erhalten blieben. In den über 40 Jahren, in denen sie als Trainerin und Organisatorin tätig war, wuchs die Zahl der Mitglieder von 400 auf 2000 und ist weiter steigend. Ihr Engagement für die junge Generation hat außerdem dazu geführt, dass der TV Losheim zu den Vereinen mit den meisten Deutschen Sportabzeichen im Saarland gehört und über die Grenzen von Kreis und Land bekannt ist. Neben ihrer Tätigkeit für die Kinder- und Jugendabteilung engagierte sich Margit Scherer auch intensiv in den anderen Abteilungen des Vereins. So als Leiterin der Frauenabteilung. Sie arbeitet außerdem als Trainerin für Koronasport, eine Reha-Maßnahme für Patienten mit kardialen Erkrankungen. Des Weiteren betreut sie die Sportgeräte beim jährlichen Knax-Sport- und Spielfest in Merzig und leitet die Stations-Helfer an. In einigen Grundschulen des Landkreises hilft sie den Kindern und unterstützt die Lehrerinnen und Lehrer beim Schwimmunterricht. „Die Verleihung des Verdienstordens macht deutlich, wie sehr unser Land Leistungen wie die von Frau Scherer schätzt, die sich für das Gemeinschaftsleben positiv eingebracht hat“, sagte Staatssekretär Seel in seiner Laudatio. „Die Auszeichnung lenkt also den Blick auf die Verdienste und das Engagement der Menschen, die für unser Gemeinwesen von größter Bedeutung sind.“

Über die Auszeichnung:
Der Bundesverdienstorden wurde 1951 vom damaligen Bundespräsidenten Theodor Heuss gestiftet, zwei Jahre nachdem das Grundgesetz verkündet worden war, die ersten Wahlen zum Bundestag nach Kriegsende stattgefunden hatten und die erste Bundesregierung mit Konrad Adenauer an der Spitze gebildet worden war.

Mit der Stiftung des Ordens schickte die junge Bundesrepublik sich an, politische und wirtschaftliche, soziale und geistige Leistungen sowie besondere Verdienste um die Bundesrepublik Deutschland beziehungsweise um das Gemeinwohl zu ehren, also das Wirken ihrer Bürgerinnen und Bürger, die den Staat ausmachen, ins Rampenlicht zu rücken.

Seit nunmehr mehr fast 70 Jahren haben namhafte Vertreterinnen und Vertreter aus Politik, Wirtschaft und Kultur sowie zahllose Bürgerinnen und Bürger, die in ihrem direkten Umfeld politisch oder sozial wirkten, diese höchste Anerkennung erhalten, die unser Land verleihen kann.